Hundeausbildung
Was versteht man unter Hundeausbildung?
Hundeausbildung ist ein Sammelbegriff für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hunden und ihre Ausbildung dafür.
Die meisten Hunde benötigen keine besondere Ausbildung, da sie „nur“ als Familienhunde gehalten werden. Zu der gängigen Familienhundeausbildung gehört meist das Absitzen, Ablegen sowie das Herankommen auf Signal.
Dinge wie das beliebte „Pfötchengeben“ und viele andere Tricks und nützliche Kommandos ergänzen jedoch heute das konditionierte Verhaltensrepertoire. Meist zur Freude der Vierbeiner denn das Erlernen von neuen Dingen und die Herausforderung durch neue Aufgaben fördert und fordert sie. Die sogenannte „Kopfarbeit“ ist neben der körperlichen Auslastung nicht zu verachten und sollte regelmäßig unter Beachtung der physischen und psychischen Leistungsgrenzen des Hundes stattfinden.
Was für Hunde benötigen eine spezielle Ausbildung und warum?
Neben unseren Familienhunden gibt es eine Menge „Hundeberufe“ die eine vorherige Ausbildung erfordern.
Blindenführhunde müssen beispielsweise eine viel größere Zahl an Signalen kennen als unsere Familienhunde und diese zuverlässig ausführen um ihren Menschen sicher an sein Ziel zu bringen.
Auch die Vierbeiner die als Diensthunde gute Arbeit bei Polizei und Zoll leisten, müssen vorab eine spezielle Ausbildung absolvieren. Immerhin wissen die Hunde beim Zoll anfangs noch gar nicht nach was sie suchen sollen und wie Verbrecher gezielt gestoppt werden können oder „wie Drogen riechen“, müssen Polizeihunde auch erst erlernen.
Hunde werden ebenso als Therapiehunde für kranke oder behinderte Menschen eingesetzt, als Behindertenbegleithund oder Servicehunde um ihren eingeschränkten Besitzern das alltägliche Leben zu erleichtern, als Rettungshunde um bspw. bei der Bergung von verschütteten oder vermissten Personen behilflich zu sein oder auch als Jagdhunde um ihren Besitzern das erlegte Wild zu bringen, aufzuscheuchen oder um Wild anzuzeigen.
Wo werden Hunde zu diesen speziellen Aufgaben ausgebildet und kann das jeder Hund?
Für bestimmte „Hundeberufe“ sind bestimmte Wesensmerkmale bei den Hunden wünschenswert. So ist ein vielleicht aufgedrehter Terrier nicht geeignet für den Einsatz als Therapiehund, würde aber hingegen unter Umständen einen prima Spürhund abgeben oder gut bei der Jagd eingesetzt werden können. Oft gibt die Rasse auch schon einen guten Hinweis darauf, für welche Aufgabe ein bestimmter Hund am besten eingesetzt werden könnte.
Ausgebildet werden Hunde meist durch spezielle Ausbildungzentren. Therapiehunde werden hingegen auch in manchen Hundeschulen ausgebildet.
Viele Hundeschulen bieten mittlerweile auch sogenannte „Funkurse“ an bei denen in etwa dieselbe Ausbildung wie beispielsweise für Spürhunde oder Jagdhunde in einem lockereren Rahmen stattfindet.
Diese verfolgen jedoch weniger das Ziel eine Arbeitstauglichkeit herzustellen, sondern viel eher Hunde ihren Veranlagungen oder Vorlieben entsprechend auszulasten.
Empfehlenswerte Literatur zum Thema Hundeausbildung:
Weitere Infos finden Sie unter http://www.hundeforum.com
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